Website-Relaunch ohne Rankingverluste

Website-Relaunch ohne Rankingverluste

Wer eine Webseite betreibt, wird früher oder später kaum um einen Website-Relaunch herumkommen und damit konfrontiert werden. Dies kann verschiedene Gründe haben, wie die strategische Neuausrichtung eines Unternehmens, eine Umstellung auf ein neues Shop-System oder einfach zugunsten eines neuen Webseiten-Designs. Doch für eine Onpage Optimierung können oft neue Techniken ins Spiel kommen und man sollte Einiges beachten, damit man keinen Rankingverlust erleidet und die Seite bei Suchmaschinen nicht untertaucht. Hier finden Sie einige Tipps, damit die Onpage Optimierung nicht zum Desaster wird.

Website Relaunch – Zeitpunkt und inhaltliche Planung

Je nach Inhalt einer Webseite muss der richtige Zeitpunkt für eine Onpage Optimierung beachtet werden. Beispielsweise ist es denkbar schlecht, einem Onlineshop während des Weihnachtsgeschäfts oder bei Unternehmungen während Messezeiten einen Relaunch zu verpassen. Daher ist eine sorgfältige Terminplanung wichtig.

Ebenso wichtig ist eine inhaltliche Planung. Dies vor allem, wenn Webseiten wie Blogs oder Webshops mit viel Content überarbeitet werden. Ideal ist es, wenn man den gesamten Content von der alten Seite auf die neue übernehmen kann. Es bietet sich aber auch an, ähnliche Inhalte von verschiedenen Unterseiten zu neuen Landingpages zusammenzuführen. Für die Onpage Optimierung ist es sinnvoll, vorher eine Liste zusammenzustellen, welche Seiten zusammengeführt, geändert oder gelöscht werden.

Interne und externe Links

Ein wichtiger Faktor für die Onpage Optimierung stellen die internen Links dar. Es sollten unbedingt alle Links manuell überprüft werden. Wenn ein HTML-Code kopiert wird, kann es durchaus zu Problemen kommen, die unnötig und vermeidbar sind. Es gut möglich, dass bei einer geänderten Seitenstruktur interne Links ins Leere führen. Dies ist schlecht für eine Onpage Optimierung – ebenso wie Broken Links, welche für eine höhere Abbruchrate sorgen. Am besten benutzt man einen Broken-Link-Checker und korrigiert die fehlerhaften Links.

Änderst du bei einem Relaunch die Domain oder die URL-Struktur, ist es für die Onpage Optimierung sinnvoll, jeden zu kontaktieren, der einen Link auf die entsprechende Seite gesetzt hat mit der Bitte, den Link anzupassen. Natürlich schenkt Google der Weiteleitung Beachtung. Doch für eine Onpage Optimierung darf es auch noch etwas mehr Linkkraft sein. Durch gezieltes Überprüfen der Links können allfällige nicht mehr existierende Links entfernt werden.

Sitemap

Beim Sitemap handelt es sich um einen digitalen Wegweiser für den Googlebot. Zwar geht es auch ohne, doch mit einer Sitemap findet der Bot die neue Seite schneller und kann diese gezielter indexieren. Wichtig beim Relaunch ist es, dass sämtliche neue URLs im Sitemap korrekt integriert sind. Grundsätzlich gilt es, die alten Sitemaps gegen neue zu ersetzen. Damit die Onpage Optimierung hier wirkungsvoll ist, kann das SEO-Tool OnepageDoc genutzt werden. Hier werden viele wertvolle Informationen angezeigt und die Probleme können auch einfach behoben werden.

301-Weiterleitung

Wer mit sinkendem Ranking kämpft, hat auch einen guten Grund, der Webseite einen Relaunch zu verpassen. Es kann einfach sein, das die URLs zu lang oder zu kompliziert sind. Ändert man aber nur einige Zeichen in der URL, kann dies fatale Folgen haben, da Google diese URL-Änderung nicht automatisch vornimmt, da die Änderung der Suchmaschine nicht bekannt ist. Hier muss in der htaccess eine 301-Weiteleitung eingerichtet werden, die dem Crawler mitteilt, dass sich der Inhalt dauerhaft ändert. Hier spricht man von einem 301 Redirect. Dies wird serverseitig eingereicht und sorgt dafür, dass Klicks bei Suchmaschinen automatisch auf die neue URL geleitet werden. Dies kann aber einige Wochen dauern, bis die Suchergebnisse bei Suchmaschinen sichtbar werden.

302-Weiterleitung

Neben der dauerhaften Weiterleitung (301-Redirect) hat man auch die Möglichkeit, dem Crawler eine temporäre Umleitung anzubieten. Hier spricht man von einer 302-Weiterleitung. Eine solche Weiterleitung sollte allerdings nur vorgenommen werden, wenn man sie später wieder herausnimmt. Beispielsweise, wenn eine Landingpage auf einer alten Seite beim Neustart noch nicht sofort ersetzt wurde, dies aber in Kürze passiert. Hier wird also eine temporäre Weiterleitung eingerichtet, sodass nicht die Meldung „404-Fehler“ auf der Seite auftaucht.

Meta Title und Meta Description

Zur Onpage Optimierung gehören Elemente wie Seitentitel (Meta Title), Seitenbeschreibung (Meta Description) und Keyworddichte. Eine richtige Anpassung dieser Elemente ist bereits die halbe Miete für ein gutes Ranking. Hier lohnt es sich zu überprüfen, ob der Meta Title und Description richtig gesetzt und angezeigt werden und ob Bilder wieder alle ALT Attributs haben.

Analytics-Tools und Monitoring

Hat die Webseite den Relaunch hinter sich, sind die Tage danach sehr entscheidend. Daher sollte in dieser Zeit alles genau beobachtet werden und man sollte sich folgende Fragen stellen:

Wie sind die Rankings der neuen Seite?
Kommen noch gleiche viele Leads rein wie vor dem Relaunch?
Wie ist die Ladegeschwindigkeit der Seite?

Um hier sämtliche Daten im Überblick zu behalten, eignet sich beispielsweise Google Analytics. Mit dem Tool erhält der Seitenbetreiber sehr viele wichtige Informationen. So kann kontrolliert werden, ob der Relaunch für die Webseite erfolgreich war oder nicht.

Checkliste für den Relaunch

Damit ein Relaunch einer Webseite erfolgreich verläuft, braucht es neben einer Onpage Optimierung und anderen SEO-Maßnahmen vor allem eine präzise Planung, wie der Relaunch abläuft und was man damit erreichen will. Diese kurze Checkliste stellt nur einige Aspekte eines Relaunchs einer Webseite dar.

Vor dem Relaunch

Ein Relaunch einer Webseite ist ein umfassendes Projekt und nicht zu unterschätzen. Dabei geht es fast nicht ohne ein Pflichtenheft. Hier schreibt man alles nieder, wie der Relaunch ablaufen soll. Wichtig ist, dass man zuerst herausfindet, wo man mit der Webseite heute steht und wohin man will. Einmal mehr gilt: Der Weg ist das Ziel.

Während des Relaunchs

Während des Relaunchs muss man alle geänderten Details und Parameter ständig beobachten, kontrollieren und gegebenenfalls Fehler beheben. Denn wer dies erst am Schluss vornimmt, läuft Gefahr, dass dies mit einem sehr großen Aufwand verbunden ist und es mühsam ist, alle Fehler auf einmal zu beheben.

Nach dem Relaunch

Nach dem Relaunch ist die Arbeit noch nicht getan. Denn ziemlich sicher treten auch jetzt noch Fehler auf, die behoben werden müssen. Daher kann man sich die Frage stellen, ob man die Kapazität überhaupt hat, den ganzen Relaunch selbst zu machen und die Webseite mit genügend hochwertigem Content zu versorgen.

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